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Demokratie & Antirassismus » Entschieden gegen Rechts: Start der Initiative „Ehrensache. Bunte Stadt“ in Hennef
08Sep

Entschieden gegen Rechts: Start der Initiative „Ehrensache. Bunte Stadt“ in Hennef

Am Dienstag wurde die Initiative „Ehrensache. Bunte Stadt“ der Öffentlichkeit präsentiert. BetreiberInnen von Hennefer Gastronomiebetrieben sollen für das Thema Rechtsextremismus sensibilisiert werden. Insbesondere geht es darum, dass rechtsradikalen Parteien und Gruppierungen keine Räumlichkeiten in Hennef zur Verfügung gestellt werden. Als Erkennungszeichen wird in teilnehmenden Gastronomiebetrieben ein Aufkleber der Initiative an die Eingangstür geklebt.

Initiiert wurde der Arbeitskreis im März 2012 von einem rot-grünen Bündnis aus SPD, Grünen, Jusos und Grüner Jugend. Inzwischen handelt es sich um einen überparteilichen Zusammenschluss, an dem neben allen Fraktionen im Stadtrat auch die Hennefer Stadtverwaltung beteiligt ist. Die Koordination der Initiative „Ehrensache. Bunte Stadt“ übernimmt der ebenfalls überparteiliche Arbeitskreis „Maßnahmen gegen Rechtsextremismus“. Dort sind neben den Parteien auch Mitarbeiter des Ordnungsamtes, des Jugendamtes und der Hennefer Polizei vertreten. Das nächste Treffen des Arbeitskreises findet Ende September statt. Auch EinwohnerInnen sollen sich am AK beteiligen können.

Wir als Grüne Jugend Hennef werden uns auch zukünftig im Arbeitskreis und mit der Initiative „Ehrensache. Bunte Stadt“ für ein weltoffenes und solidarisches Hennef einsetzen. Wir treten seit jeher gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus an. In Hennef leben über 2400 EinwohnerInnen mit einem ausländischen Pass. Es gibt Menschen aus insgesamt weit über 100 Nationalitäten im Stadtgebiet. Diese Vielfalt muss als Chance, nicht als Bedrohung begriffen werden. Leider haben rechtsextreme und rechtspopulistische Parteien bei den vergangenen Wahlen einige WählerInnenstimmen in Hennef erhalten können. Auch Auseinandersetzungen und Übergriffe mit rassistischem Hintergrund sind bekannt, des Öfteren jedoch nicht polizeilich erfasst. Wir hoffen, dass der Arbeitskreis diesen Tendenzen zukünftig erfolgreich entgegenwirken kann. Eine breite Bekanntmachung des Themas in der Öffentlichkeit ist dafür eine wichtige Voraussetzung!

Verfasst am 08.09.2012 um 1:45 Uhr von mit den Stichworten .
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